Einführung in die Menschliche Erblichkeitslehre und Eugenik by K. Saller

By K. Saller

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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So spricht man von tJberemptindlichkeit, ist sie besonders gering, von Unempfindlichkeit und von Immunitat. Den konstitutioneIlen Schutz gegen bestimmte Krankheiten bezeichnet man als Resistenz (BORCHARDT). Wie die Disposition uberhaupt konnen auch ihre Abwandlungen ererbt oder auf erblicher Grundlage erworben sein. In den Begriffen der Diathese und der Disposition werden die menschlichen Konstitutionen nach dem Begriff der Lebensanpassung und der Norm orientiert. Der Begritt der Norm sucht bestirnmte, jedoch mit dem Alter und anderen allgemeinen Konstitutionsanderungen wechselnde MaBstabe fiir die Lebensanpassungen der Einzelkonstitutionen einzufiihren in den drei Formen der statistischen Norm, der Korrelationsnorm und der idealistischen Norm (SCHWARZ).

Disposition fiir eine bestimmte Schadigung besonders groB. so spricht man von tJberemptindlichkeit, ist sie besonders gering, von Unempfindlichkeit und von Immunitat. Den konstitutioneIlen Schutz gegen bestimmte Krankheiten bezeichnet man als Resistenz (BORCHARDT). Wie die Disposition uberhaupt konnen auch ihre Abwandlungen ererbt oder auf erblicher Grundlage erworben sein. In den Begriffen der Diathese und der Disposition werden die menschlichen Konstitutionen nach dem Begriff der Lebensanpassung und der Norm orientiert.

Hier liegt eine offen bar langsam fortschreitende Genanderung und damit Anderung der ganzen Erbmasse vor, die mit der ersten Manifestierung der Krankheit in unser Gesichtsfeld tritt, sich moglicherweise aber schon vorher anbahnt und die mit dem Erloschen der Familie ihr Ende nimmt. Von diesen Fallen abgesehen aullern sich jedoch sonst Mutationen sprunghaft als ein neuer und weiterhin unveranderlicher mendelnder Erbunterschied; nicht mendelnde Variationen sind selten. Manche Gene scheinen in besonders hohem MaB zu Mutationen zu neigen und diese Neigung scheint wieder nach den Spaltungsgesetzen vererbt zu werden.

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